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Weiterbildungsermächtigungen

  • Allgemein- und Viszeralchirurgie
    • Basisweiterbildung 24 Monate (voll)
    • Allgemeine Chirurgie 48 Monate (voll)
    • Viszeralchirurgie 48 Monate (voll)
    • Spezielle Viszeralchirurgie 36 Monate (voll)
    • Proktologie (12 Monate)
  • Orthopädie und Unfallchirurgie
    • Basisweiterbildung "Common Trunc" anteilig
    • Allgemeine Chirurgie (48 Monate) (voll)
    • Orthopädie und Unfallchirurgie (48 Monate) (voll)
    • Spezielle Unfallchirurgie (24 Monate)
  • Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie
    • Anästhesie (60 Monate)
    • Intensivmedizin (24 Monate)
    • Spezielle Schmerztherapie (12 Monate)

    Weiterbildungskonzept der Abteilung für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie der Sana Kliniken Lübeck

    Das Weiterbildungskonzept (60 Monate) der Abteilung für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie der Sana Kliniken Lübeck sieht folgendes Curriculum vor:

    Bis zum Facharzt (60 Monate):
    • 6 Monate Unfall- und Handchirurgie
    • 6 Monate Viszeralchirurgie
    • 3 Monate Prämedikationssprechstunde
    • 6 Monate Urologie
    • 6 Monate Regionalanästhesie
    • 6 Monate Gefäß- und Thoraxchirurgie
    • 1 Monat Gynäkologie, Geburtshilfe (Marienkrankenhaus Lübeck) 
    • 1 Monat Kinderanästhesie (Marienkrankenhaus Lübeck)
    • 1 Monat Neurochirurgie (Universitätsklinikum Schleswig-Holstein Campus Lübeck)
    • 12 Monate Intensivmedizin
    • 6 Monate Thoraxchirurgie und große Viszeralchirurgie
    • 6 Monate Schmerztherapie

    Im Anschluss an die Facharztprüfung:

    - 12 Monate Intensivmedizin
    - 12 Monate Spezielle Schmerztherapie

    Es besteht die volle Weiterbildungsermächtigung für Anästhesie sowie für die Intensivmedizin und spezielle Schmerztherapie.

    Weiterbildungsveranstaltungen finden mehrfach im Jahr im Rahmen des Regionalen Zentrums für Anaesthesie, Schmerztherapie, Rettungs- und Intensivmedizin statt.

    In Eutin finden regelmäßig im Rahmen eines Qualitätszirkels interdisziplinäre Schmerzkonferenzen unter anästhesiologischer Leitung statt.

     

    Weiterbildungscurriculum:

    Angelehnt an das Weiterbildungshandbuch Anästhesie nach Heller und Koch.

    Während der fünfjährigen Weiterbildungszeit für den Facharzt Anästhesie sollen eingehende Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten in der Durchführung von Narkosen unter Berücksichtigung sämtlicher einschlägiger anästhesiologischer Verfahren bei Eingriffen in allen operativen Gebieten, in den Verfahren der Leitungsanästhesie, den Maßnahmen zur Herz-Lungen-Wiederbelebung und zur Schockbehandlung, der Dauerbeatmung mit Respiratoren sowie der Transfusions- und lnfusionstherapie, der
    Einleitung weiterer diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen und in den
    theoretischen und medizinischen Grundlagen des Gebietes erworben werden. Ferner beinhaltet die Weiterbildung in der Anästhesiologie und lntensivtherapie die Vermittlung und den Erwerb von Kenntnissen über Röntgendiagnostik der Thoraxorgane sowie über Vergiftungsbehandlung, die Tracheotomie bzw. Koniotomie und notfallmäßige Schrittmacheranwendung.
    Die Unterteilung des Stoffes in eingehende Erfahrungen und Fertigkeiten ergibt sich aus der Weiterbildungsordnung der zuständigen Landesärztekammer. Die Anzahl der zu erbringenden und nachzuweisenden Leistungen ist in den vom Vorstand der BÄK erlassenen Richtlinien enthalten.
    Die Weiterbildungsordnung in der Anästhesiologie enthält keine Richtlinien zur Systematik der Weiterbildung. Das Ziel des Curriculums ist es deshalb, die einzelnen Inhalte der Weiterbildung so einzuordnen und zu systematisieren, dass sie, beginnend mit dem ersten Jahr der Weiterbildung, eine schrittweise Steigerung des theoretischen und praktischen Wissens ermöglichen.

    Jeder WBA ist verpflichtet, sich gemäß der Verfahrensanweisung zur Anwendung des Medizinproduktegesetzes zu verhalten und für eine entsprechende Einweisung in die Geräte zu sorgen. In der Anästhesie und Schmerztherapie ist dies innerhalb des ersten Monats seiner Tätigkeit im Regionalen Zentrum zu regeln, auf der ITS soll dies in der 1. Woche der Einarbeitungszeit geregelt werden.
    Jeder WBA ist verpflichtet, die aktuelle Transfusionsordnung sowie Arbeits- und Verfahrensanweisungen zu kennen, sie anzuwenden und umzusetzen.

    Jeder WBA verpflichtet sich weiterhin, sich aktiv über die aktuelle Literatur zu informieren, sich regelmäßig fortzubilden und im geeigneten Rahmen regelmäßig aktuelle fachrelevante Themen zu bearbeiten und zu referieren.

    Der Facharztstandard bei der Weiterbildung wird gewährleistet, indem dafür gesorgt wird, dass der WBA unter Supervision eines Facharztes arbeitet.

    Dieses Curriculum kann in Einzelfällen modifiziert werden. Ebenso greifen in vielen Bereichen die unterschiedlich aufgeführten Rotationen ineinander und können aufgrund der Struktur der Abteilung nicht losgelöst voneinander betrachtet werden.